Lackieren mit Stickstoff

Was ist Stickstoff überhaupt?

Stickstoff ist ein farb- und geruchloses Gas und mit einem Anteil von etwa 78% das häufigste Element in der Atmosphäre. Das ungiftige Gas ist der Temperaturträger der Atmosphäre. Sauerstoff hingegen verbindet sich mit Wasser und würde Kondenswasser in das Lackbild tragen, wordurch der Orangenhaut-Effekt verstärkt wird. Aus diesem Grund verwenden wir bei NITROTHERM®-SPRAY Stickstoff als Trägermaterial.


 

Hauptvorteile, die sich aus der Applikation mit Stickstoff ergeben:

 
  • Die Steuerung der Temperatur und die Möglichkeit den Stickstoff mit positiven oder negativen Ladung zu ionisieren

  • Der Stickstoff hält die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte konstant

  • Klimaunabhängige Anwendung

  • Weniger Overspray und eine geringere Verschmutzung der Lackierkabine

  • Besonders feine und effiziente Zerstäubung des Lackmaterials

  • Stickstoff trägt im Vergleich zu Sauerstoff keine Wasserstoffmoleküle

Weitere Vorteile


*vereinfachte Darstellung

 

Erwärmter Stickstoff als Trägermaterial.

Mit NITROTHERM®-SPRAY verwenden wir erwärmten Stickstoff als Trägermaterial für den Lack. Das bewirkt, dass die Viskosität und damit die Oberflächenspannung des Nasslacks sinkt. Auf Grund der geringeren Viskosität wird der Lösemittel-Anteil reduziert. Als Ergebnis erhalten wir ein brillantes, gleichmäßigeres Lackbild. Ein weiterer Vorteil von Stickstoff ist eine höhere Ausströmgeschwindigkeit an der Düse.
 

Sauerstoff trägt Wassermoleküle — Stickstoff nicht.

Der generierte Stickstoff trägt keine Wassermoleküle. Das heißt dass keine unerwünschten Stoffe im Lackierbild eingebunden werden. Eine höhere Schichtdicke wird erreicht. Dadurch gelangt mehr Lack pro Schicht auf das Werkstück. Gleichzeitig wird Lackmaterial eingespart, da durch den langsameren Fluss von Stickstoff (N2) weniger Sprühnebel entsteht und dadurch mehr Lackmaterial auf dem Werkstück haftet.

 



Erwärmter Stickstoff als Trägermaterial.

Mit NITROTHERM®-SPRAY verwenden wir erwärmten Stickstoff als Trägermaterial für den Lack. Das bewirkt, dass die Viskosität und damit die Oberflächenspannung des Nasslacks sinkt. Auf Grund der geringeren Viskosität wird der Lösemittel-Anteil reduziert. Als Ergebnis erhalten wir ein brillantes, gleichmäßigeres Lackbild. Ein weiterer Vorteil von Stickstoff ist eine höhere Ausströmgeschwindigkeit an der Düse.

 

Sauerstoff trägt Wassermoleküle — Stickstoff nicht.

Der generierte Stickstoff trägt keine Wassermoleküle. Das heißt dass keine unerwünschten Stoffe im Lackierbild eingebunden werden. Eine höhere Schichtdicke wird erreicht. Dadurch gelangt mehr Lack pro Schicht auf das Werkstück. Gleichzeitig wird Lackmaterial eingespart, da durch den langsameren Fluss von Stickstoff (N2) weniger Sprühnebel entsteht und dadurch mehr Lackmaterial auf dem Werkstück haftet.

 


 

Lackieren Sie unabhängig von Jahreszeit und Temperatur.

Dank des patentierten Schlauchpaket wird das Trägermaterial durchgehend und konstant erhitzt.

Vorteil dadurch ist das Herabsetzen der Viskosität des Lackmaterials. Es wird fließfähiger. Stickstoff verbindet bei höherer Temperatur mehr Festmoleküle, somit kann weniger Verdünnung eingesetzt werden. Sie haben ganzjährlich die gleichen Lackierbedingungen.
 

Vereinfachte Darstellung.

Wie viele Lackierkabinen haben Sie?

    


Lackieren mit konventioneller Druckluft

Beim Lackieren mit konventioneller Druckluft sind die Teilchen nicht aufgeladen. Partikel, die die gleiche Ladung wie das Werkstück (hier negativ) haben prallen ab. Dieser Effekt wird durch den höheren Düsendruck verstärkt. Es entsteht mehr Sprühnebel und weniger Lack bleibt am Werkstück haften.

Vereinfachte Darstellung.

Lackieren mit ionisiertem Stickstoff

Beim Lackieren mit NITROTHERM®-SPRAY werden die Stickstoffpartikel ionisiert. Durch den ionisierten Stickstoff als Lackträger wird der Düsendruck verringert. Dadurch entsteht weniger Sprühnebel und die Partikel, die bei dem Lackieren mit Druckluft in der Luft verloren gehen würden ordnen sich sauber auf dem Werkstück an. Wir erreichen einen höheren Lackauftrag bei geringerem Materialaufwand. Durch den extrem geringen Sprühnebel wird gleichzeitig die Lebensdauer der Filter in Ihrer Lackierkabine verlängert und eine geringere Verschmutzung entsteht.

Vereinfachte Darstellung.

Beruhigter Fluss.

Dadurch, dass die Stickstoffatome gleich groß sind (siehe rechts) entsteht eine geringere Verwirbelung innerhalb des Schlauchs. Das heißt wir können den Düsendruck reduzieren. Durch das sanftere auftreffen des Stickstoffs und der getragenen Lackpartikel, wird der Sprühnebel spürbar reduziert. Das sorgt gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen.

Druckluft hingegen besteht aus verschiedenen Partikeln, wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Helium und weiteren Edelgasen. In diesem Fall werden verschieden große Partikel durch den Lackierschlauch geleitet, was die Verwirbelung vergrößert.

Beruhigter Fluss.

Links: Druckluft im Lackierschlauch.
Rechts: Stickstoff im Lackierschlauch.
(Vereinfachte Darstellung)

Dadurch, dass die Stickstoffatome gleich groß sind (siehe rechts) entsteht eine geringere Verwirbelung innerhalb des Schlauchs. Das heißt wir können den Düsendruck reduzieren. Durch das sanftere auftreffen des Stickstoffs und der getragenen Lackpartikel, wird der Sprühnebel spürbar reduziert. Das sorgt gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen. Druckluft hingegen besteht aus verschiedenen Partikeln, wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Helium und weiteren Edelgasen. In diesem Fall werden verschieden große Partikel durch den Lackierschlauch geleitet, was die Verwirbelung vergrößert.

 


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