Lackieren mit Stickstoff

Was ist Stickstoff überhaupt?

Stickstoff ist ein farb- und geruchloses Gas und mit einem Anteil von etwa 78% das häufigste Element in der Atmosphäre. Das ungiftige Gas ist der Temperaturträger der Atmosphäre. Sauerstoff hingegen verbindet sich mit Wasser und würde Kondenswasser in das Lackbild tragen, wordurch der Orangenhaut-Effekt verstärkt wird. Aus diesem Grund verwenden wir Stickstoff als Trägermaterial.

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Stickstoff zum Lackieren

Stickstoff als Trägermaterial?

Stickstoff ist ein farb- und geruchloses Gas und mit einem Anteil von etwa 78% das häufigste Element in der Atmosphäre. Das ungiftige Gas ist der Temperaturträger der Atmosphäre. Sauerstoff hingegen verbindet sich mit Wasser und würde Kondenswasser in das Lackbild tragen, wordurch der Orangenhaut-Effekt verstärkt wird. Aus diesem Grund verwenden wir Stickstoff als Trägermaterial.

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Hauptvorteile, die sich aus der Applikation mit Stickstoff ergeben:

 
  • Wir garantieren eine Lackeinsparung von mindestens 15%*.

  • Der Stickstoff hält die Temperatur- und Feuchtigkeitswerte konstant

  • Klimaunabhängige Anwendung

  • Weniger Overspray und eine geringere Verschmutzung der Lackierkabine

  • Besonders feine und effiziente Zerstäubung des Lackmaterials

  • Stickstoff trägt im Vergleich zu Sauerstoff keine Wasserstoffmoleküle

 

Weitere Vorteile


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Stickstoff als Trägermaterial.

Durch die Verwendung von Stickstoff als Trägermaterial kann die Luftverwirbelung reduziert werden. Das Ergebnis ist weniger Overspray bei gleichzeitiger Einsparung von Material. Der benötigte Stickstoff wird aus der zugeführten Druckluft gefiltert. Hierzu wird ein spezielles Membransystem im Gerät verwendet.
 
Funktion der Stickstoffmembran im Gerät
*vereinfachte Darstellung

Erwärmter Stickstoff als Trägermaterial

Erwärmter Stickstoff als Trägermaterial.

Beim Lackieren mit NITROTHERM-SPRAY wird erwärmter Stickstoff als Trägermaterial für den Lack verwendet. Das bewirkt, dass die Viskosität und damit die Oberflächenspannung des Nasslacks sinkt. Als Ergebnis erhalten wir ein brillantes, gleichmäßigeres Lackbild. Ein weiterer Vorteil von Stickstoff ist eine höhere Ausströmgeschwindigkeit an der Düse.

Sauerstoff trägt Feuchtigkeit — Stickstoff nicht.

Der generierte Stickstoff trägt keine Wassermoleküle. Das heißt, dass keine unerwünschten Stoffe in das Lackbild eingebunden werden. Mehr Lack landet auf dem Werkstück. Eine höhere Schichtdicke wird erreicht. Gleichzeitig wird Lackmaterial eingespart, da durch den langsameren Fluss von Stickstoff weniger Sprühnebel entsteht und mehr Lack haften bleibt.


Lackieren Sie unabhängig von Jahreszeit und Temperatur.

Dank des patentierten Schlauchpaket wird das Trägermaterial durchgehend und konstant erhitzt. Vorteil dadurch ist das Herabsetzen der Viskosität des Lackmaterials. Es wird fließfähiger. Stickstoff verbindet bei höherer Temperatur mehr Festmoleküle, somit kann weniger Verdünnung eingesetzt werden. Sie haben ganzjährlich die gleichen Lackierbedingungen.

Vereinfachte Darstellung.

Konventionelles Lackieren mit Druckluft

Beim Lackierprozess mit konventioneller Druckluft wird mit höherem Düsendruck gearbeitet. Mehr Lackpartikel prallen vom Werkstück ab und werden in die Luft gewirbelt. Das bedeutet mehr Overspray und gleichzeitig bleibt weniger Lack auf dem Werkstück. Durch wasserstofftragende Teilchen, wie zum Beispiel Sauerstoff, kann Kondenswasser in das Lackbild getragen werden und die Trocknungszeit verlängert sich.

Vereinfachte Darstellung.

Lackieren mit ionisiertem Stickstoff

Beim Lackieren mit ionisierten, erwärmten Stickstoff wird der Düsendruck reduziert. Durch die geringere Verwirbelung im Lackierschlauch und dem geringeren Spritzdruck, wird Overspray stark verringert. Durch die konstanten Temperatur- und Flüssigkeitswerte wird der Lack sanfter und ohne Störfaktoren aufgetragen. Wir garantieren verkürzte Trocknungszeiten und eine Lackeinsparung von mindestens 15 %*.
Vereinfachte Darstellung.

Beruhigter Fluss.

Dadurch, dass die Stickstoffatome gleich groß sind (siehe rechts) entsteht eine geringere Verwirbelung innerhalb des Schlauchs. Das heißt wir können den Düsendruck reduzieren. Durch das sanftere auftreffen des Stickstoffs und der getragenen Lackpartikel, wird der Sprühnebel spürbar reduziert. Das sorgt gleichzeitig für bessere Arbeitsbedingungen.

Druckluft hingegen besteht aus verschiedenen Partikeln, wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Helium und weiteren Edelgasen. In diesem Fall werden verschieden große Partikel durch den Lackierschlauch geleitet, was die Verwirbelung vergrößert.

Links: Druckluft im Lackierschlauch. | Rechts: Stickstoff im Lackierschlauch. 

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